Erste Infos zur Craft Cloud

Jetzt im März ist Pixel & Tonic endlich bereit, um die meisten offenen Fragen zu klären. Überraschend ist, dass Craft Cloud nicht einfach ein Dienst für serverlose Craft-Projekte sein soll, sondern direkt id.craftcms.com wird. Man soll also auch seine Rechnungen, Lizenzen und Pluginkäufe darüber verwalten können.

Es ist nachvollziehbar, dass Pixel & Tonic eher weiter zentralisieren als fragmentieren möchte. Persönlich würde ich es auch begrüßen, wenn eine Anmeldung reicht, daher mochte ich die Idee von Craft ID sehr und Cloud scheint das jetzt nur zu erweitern.

Kosten

Craft Cloud ersetzt in erster Linie Craft ID und deswegen bleiben die Benutzerkonten kostenlos. Es müssen ja auch diejenigen ihre Rechnungen, Käufe etc. verwalten können, die an Serverless-Projekten kein Interesse habe.

Wer allerdings Craft Cloud für headless CMS-Projekte nutzen möchte, zahlt pro Sitz 20 US-Dollar im Monat ohne praktischen Limitierungen von Inhaltsvolumen oder API-Requests.

Zeitrahmen

Pixel & Tonic plant eine Einführung in verschiedenen Phasen. In diesem Herbst soll Lizenzverwaltung, Pluginverwaltung, Rechnungsverwaltung und selbst-gehostete Projekte starten. Serverlose Projekte kommen zusammen mit Craft 4 Anfang 2021.


Foto von Thomas Sausen

Selbstständiger Webentwickler, der 2005 mit WordPress-Websites anfing, dann zu ExpressionEngine wechselte und 2013 sein Herz an Craft CMS verlor. Als Gründer von Craftentries, berichtet er seit 2015 über das Craft-Ökosystem.

Thomas Sausen

Webentwickler