Dot All 2017

Was angekündigt wurde

Pixel & Tonic nutzten die erste Konferenz für zahlreiche Ankündigungen:

  • Craft 3, der Plugin Store und Commerce 2 werden am 4. April 2018 veröffentlicht.
  • Craft 3 Release Candidate ist mittlerweile verfügbar und beinhaltet alle wichtigen Funktionen.
  • Craft Lizenz - Craft 3 RC1 bringt ein neues Lizenzmodell mit, welches sich an der MIT-Lizenz orientiert.
  • Neue Preise - Craft ändert erneut das Preismodell bzw. ergänzt dieses. Der Preis von Craft Personal/Client/Pro ändert sich nicht, allerdings sind dann nur noch Updates für 1 Jahr enthalten. Nach dem ersten Jahr fallen folgende jährliche Preise an: 39 US-Dollar für dir Client Edition und 59 US-Dollar für die Pro-Edition. Alle aktuellen Client/Pro-Lizenzen werden weiterhin kostenlose Updates erhalten. Pixel & Tonic empfiehlt kommerziellen Plugins, dass sie ebenfalls 20% der Basiskosten als jährliche Update-Preise veranschlagen
  • Redactor und CKEditor-Plugins - Der Rich-Text-Feldtyp wandert vom Core in ein eigenes Redactor-Plugin. Zusätzlich wird Pixel & Tonic ein CKEditor 5-Plugin anbieten.
  • Commerce 2 – Basiert auf Craft 3, wird 999 US-Dollar kosten und die Unterstützung von Abos und ein neues Zahlungs-Gateway bieten.
  • Commerce Lite - Für 199 US-Dollar kommt eine einfache E-Commerce-Lösung und dient für kleine Websites, die auf Versand, Sales, Multi-Checkout und mehr verzichten können.

Die Vorträge

Fazit

Die Dot All-Konferenz ist ein toller Ersatz für die rein digitalen Craft Summits. Man kann sich Vorort mit anderen Entwicklern und Designern austauschen und sein Netzwerk vergrößern. Im Nachhinein ist es aber genauso möglich, die Vorträge in Videoform nachzuholen. Das Beste aus beiden Welten.

Die Vorträge fand ich größtenteils gelungen. Mal wieder überzeugten mich Andrew Welch und Megan Zlock. Aber auch von den Editorial-Design und Content-Strategy-Präsentationen konnte ich was mitnehmen.

Die Keynote wiederum hatte interessante Neuigkeiten. Releasetermine für Craft 3 und Commerce 2 und die Ankündigung von Commerce Lite sowie die Einführung von Update-Preisen. Letzteres scheint notwendig zu sein, da die stetige kostenlose Pflege von Plugins sich für die Entwickler auf Dauer nicht rechnet. Wer ein gesundes Ökosystem mit qualitativ hochwertigen Plugins möchte, muss bereit sein dafür zu zahlen. Ich bin gespannt, wie die Community dies aufnehmen wird.

Commerce Lite finde ich interessant, für meinen Geschmack sind die Funktionen aber zu eingeschränkt. Also das Sales etwa nicht möglich sein werden, ist ein Unding.

Foto von Thomas Sausen

Selbstständiger Webentwickler, der 2005 mit WordPress-Websites anfing, dann zu ExpressionEngine wechselte und 2013 sein Herz an Craft CMS verlor. Als Gründer von Craftentries, berichtet er seit 2015 über das Craft-Ökosystem.

Thomas Sausen

Webentwickler