Craft ID vorgestellt

Craft CMS ist ein tolles System für Entwickler und Redakteure. Bezogen auf Benutzererfahrung gibt es im Bereich der Redaktionssysteme kaum ein besseres. Man kann es flexibel jedem Inhalt anpassen, dafür sorgen dass jeder problemlos Inhalte erweitern kann und wenn Funktionalitäten fehlen, lassen sich diese per Twig oder gar als eigenes Plugin programmieren.

Leider war die Lizenzverwaltung bisher sehr umständlich und gar nicht leicht zu organisieren oder gar flexibel. Wenn man eine Lizenz von Craft CMS kaufte, erhielt man per Mail eine Datei geschickt, die den Lizenzkey beinhaltet. Diesen speicherte man sich besser auf einer Festplatte als Backup. Wenn man mehrere Kunden betreut, am besten pro Kunde und pro Projekt einen Ordner, damit die Keys nicht verwechselt werden. Und dann wäre noch eine Excel-Tabelle hilfreich, aus der hervorgeht welcher Key zu welcher Craft-Version und zu welchen Kunden gehört. Alternative wäre jeweils den Support per Mail anzuschreiben und auf Antwort warten.

Ich habe nie verstanden, wie man einerseits ein in sich so durchdachtes CMS programmieren konnte und dann bei Lizenzfragen so furchtbar altmodisch sein konnte.

Ein Kundenkonto, wo man sich im Internet anmelden kann und dort alle seine Lizenzen einsehen und verwalten könnte, wäre doch toll... und zeitgemäß. Ab heute ist damit Schluss, denn die Wünsche wurden endlich erfüllt.

Craft ID

Craft ID ist das ersehnte Webportal, wo man bisherige Käufe dokumentieren, die Lizenzen verwalten und auch die Rechnungsdetails bearbeiten kann. Denn um eine ordentliche Rechnung zu erhalten, musste man lange dem Support jedesmal nach dem Kauf die korrekte Rechnungsadresse und VAT-Nummer mitteilen. All das kann man nun auf Craft ID einstellen.

Als Entwickler kann man zudem seine Plugins über die ID zum Plugin Store schicken, Konto mit Stripe verbinden und bekommt Statistiken rund zum Verkauf des eigenen Plugins.

Danke.

Foto von Thomas Sausen

Selbstständiger Webentwickler, der 2005 mit WordPress-Websites anfing, dann zu ExpressionEngine wechselte und 2013 sein Herz an Craft CMS verlor. Als Gründer von Craftentries, berichtet er seit 2015 über das Craft-Ökosystem.

Thomas Sausen

Webentwickler